Meine Nahtoderfahrung – Betroffene berichten von ihren Erlebnissen

Haben Sie ein Nahtoderlebnis gemacht? Was haben sie erlebt, mit welchen Fragen waren sie konfrontiert und wie hat ihr Umfeld darauf reagiert? Oder kennen Sie jemanden, der dieses Erfahrung gemacht hat? Erzählen Sie davon!

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  • Jeannette Sonderegger

    endlich mal jemand um zu verstehen und zu verarbeiten. danke vielmals jeannette sonderegger

  • Maja

    Ja, seit 40 Jahren warte ich nun auf Antworten. Ich habe mein Nahtoderlebnis mit 6 Jahren gemacht und ich kann mich noch heute daran erinnern als wäre es gestern gewesen. Manchmal sehne ich mich nach diesem Ort wo ich war.

    • Brittany

      Liebe Maja
      Ich möchte als Abschlussarbeit über das Thema Nahtoderfahrungen schreiben, und bin auf der Suche nach einem Interviewpartner. Ich wäre sehr froh wenn du oder jemand anderes der dies liest und eine Nahtoderfahrung gemacht hat sich dafür zur Verfügung stellen würde. Falls ja, melde dich: s.b.barben@bluewin.ch
      Vielen Dank

    • Bärbel Schäfer Hoepfner

      Hallo Maja , das kann ich verstehen denn mir geht es ebenso

  • Andrea

    Hallo, ich hatte vor 3 Monaten einen schweren Töff Unfall und hatte einen Nahtoderfahrung. Ich erinnere mich noch als ich auf meinem Töff war mit einem grossen Lächeln, ich weiss auch noch die letzte Beiz wo wir durchgefahren sind, aber nicht an denn Unfall. Nach denn anderen hatte ich nicht mehr geatmet und hatte auch keinen Puls mehr. Genau weiss ich, auf einmal war ich bei meiner verstorbene Mutter. Es war sehr schön und ich hatte mich sehr gefreut und wollte nur noch dort bleiben. Das ich 4 Kinder zu Hause habe und eine liebe Familie, war weg, es war niemand von dieser Welt in meinem Kopf, es gab nur meine Mutter und es war so schön. Meine Mutter wollte mich aber nicht und hat mich weg gestossen weil ich nicht gehen wollte und das tat sehr weh und ich war so enttäuscht. Auf einmal bin ich erwachen in der Intensiv im Spital mit grossen Schmerzen und sehr schlecht gelaunt. Bis ich auf einmal ganz wach war und mir sind meine Kinder in denn Sinn gekommen und alle liebe Leuten. Ab diesen Tag danke ich meiner Mutter, dass Sie mich nicht wollte. Denn ich bin ein Mensch der sehr gerne lebt und das leben geniesst. Ich habe dann erfahren, dass ich 3 Tagen weg war und die Aerzte nicht glaubten das ich wieder erwache. Ich war auch um ein dünnes Haar vom Hals an gelähmt und hatte eine Hirnverletzung. Ich war dann voll gepumpt mit starken Tabletten im Spital für 8 Wochen, eigentlich hätte ich noch gut 4 Wochen bleiben müssen aber ich hatte so grosse Sehnsucht nach meinen Kindern, dass Sie mich nach Hause schickten. Ich bin für dir Aerzte ein grosses Wunder das ich noch Lebe und so bin aber leider immer noch ein Pflegefall und muss noch gut 1 Jahr rechnen bis ich einigermassen wieder auf den Beinen bin, war ja auch im Rollstuhl bis ich nach Hause kam. Trotz allem geht es mir einigermassen gut und bin so froh, obwohl es trüben sehr schön war, dass ich am Leben bin.
    Allen viel Glück im Leben und geniesst es…….

    • Livia Rindlisbacher

      Hallo Andrea, ich und meine Kolleginnen schreiben eine Vertiefungsarbeit über Nahtoderfahrungen. Ich würde dich gerne einmal Interviewen. Bei Interesse schreib mir doch eine email:
      livia.mpa@gmx.ch

    • Ajlin

      bewegende Geschichte. Ich schreibe eine Arbeit für die Schule und würde ihnen sehr gerne über ihre Erfahrungen ein paar Fragen stellen. Wenn sie bereit dazu sind können sie mir gerne eine Email schreiben: ajlin_a_@hotmail.de

  • Oliver

    Guten Tag zämä

    Ich bin Oliver, 28-jähriger Filmstudent und durfte bereits Erfahrungen mit mehreren Dokumentarfilmen sammeln. Im Zentrum aller meiner Arbeiten steht der respektvolle Umgang mit Menschen und ein kollektives Verständnis füreinander.

    Zurzeit arbeite ich an einem kleinen Kurzdokumentarfilmprojekt über destruktive Gedankenmuster und deren Auflösung durch Bewusstseinserweiterung. Seit längerem recherchiere ich über Nahtoderfahrungen und würde gerne ein Interview führen mit einer Person, die “Bekanntschaft” mit dem Tod gemacht hat.

    Ich bitte offene Geister und Interessierte um eine unverbindliche Kontaktaufnahme und freue mich über jede Rückmeldung: oliverpool@gmx.ch

    Hier ein link (mit Trailer) zu meinem aktuellen Kurzdokumentarfilm “Traumfrau”:
    http://vimeo.com/ondemand/traumfrau

    In herzlicher Dankbarkeit…
    Oliver

    • B Code

      Hi Oliver!!!

      Was ist aus deinem Projekt Traumfrau geworden?? Der Trailer war mal toll..

      LG

  • René Volken

    Guten morgen,
    Ich bin 43Jahre alt und habe diesen Sommer meine Frau durch Krebs verloren.
    Genau 2 Tage nach der Beerdigung Hatte ich einen Herzinfarkt mit 9minütigen Herzstillstand.
    In genau dieser zeit sah ich vor einem sehr hellen Lichtschimmer meine Frau.
    Sie nahm mich in den Arm, gab mir einen Kuss und sagte zu mir: Mir geht hier sehr gut. Gehe du wieder nach Hause zu unseren Kindern und versprich mir bitte, bleib nicht zu lange allein. Als ich 2Tage später im Spital zu mir kam, sah ich dass eine sehr gute Kollegin an meinem Bett und hielt mir die Hand.
    Ich war sehr erschrocken, und verschliesste meine Augen. Nach wenigen Minuten öffnete ich meine Augen augen wieder. Es war eine Krankenschwester und nicht die Kollegin.
    Was soll das bedeuten? Will meine Verstorbene Frau mich verkuppeln?

    • Aleksa Stojkovic

      Guten Tag Herr Volken
      Ich schreibe eine Arbeit über das Thema Nahtod und möchte sie gerne Interviewen. Könnten sie sich bitte Telefonisch bei mir melden?
      Die Telefonnummer wäre +41 78 967 28 12

    • Christine Leucht

      Nein Rene,Deine Frau will Dich garantiert nicht verkuppeln,sondern Dir sagen,daß das Leben weitergehen muß,fuer Dich und Eure Kinder,denn einsame Menschen verbittern und verlieren ihren Lebensmut.Die Zeit heilt Wunden und Deine Frau wird immer in Deinem Herzen sein.Nach einiger Zeit der Trauer solltest Du wieder auf Menschen zugehen und manchmal ergibt sich eine Freundschaft,von der Du heute noch gar nichts weißt.Du wirst fuehlen,welche Menschen Dir gut tun. Hör einfach nur auf Dein Herz. Alles liebe wuenscht Dir Chris

    • Bärbel Schäfer Hoepfner

      Sieht fast danach aus ,das ihre Frau nur ihr bestes will und sie von evl Gewissens konflikten fern halten möchte .
      Versuchen Sie ihr Glück ,ihre Frau wünschte ihnen ,denke ich

  • Christine Leucht

    ja,auch ich habe dieses wunderbare,warme Licht in Form eines Tunnels mit 19 Jahren nach einer Vergiftung erleben duerfen.Auf der ITS in der Universitätsklinik Leipzig hielten mich die Ärzte wach und riefen meinen Namen und klatschten mir die Wangen,weil ich nicht einschlafen durfte.Ich wollte aber nicht aus dem Licht,es war so schön,ich hatte keine Schmerzen und fuehlte mich so wohl und geborgen,war sogar wuetend auf die Ärzte,weil sie mich nicht in Ruhe ließen. Ich kam zu mir und war von dem Erlebten so fasziniert,daß ich fast traurig war,wieder im Leben zu sein. Nun bin ich 66 Jahre und meine Nahtoderfahrung hat mich ehrfuerchtig gemacht,vor Gott und vor dem Leben.Ich habe keine Angst vor dem Sterben,weil mein Hinuebergehen so eine wunderschöne Erfahrung war.ich bin sehr dankbar dafuer. Euch allen möchte ich sagen,schätzt Euer Leben und macht das Beste daraus. Liebe Grueße von Christine

    • Senem Gökce

      Bist du dir sicher das es passiert ist ? Meine Mutter ist vor 3 Tagen gestorben ich mache mir so sorgen wo sie jetzt ist…. und ob das mit dem Licht wirklich stimmt und wie es weiter geht

      • Senem Gökce

        Wäre super wenn du antworten würdest es würde mir viel bedeuten weil ich überall lese das es sowas gibt aber wiederum schreiben einige es ist eine halutination vom Gehirn ich mache mir so ein Kopf ich würde mich wünschen das es mit dem Licht so ist

    • Bärbel Schäfer Hoepfner

      Vielen Dank für Ihre ergreifenden und fpr mich nachvollziehbaren Zeilen .
      Es tut so gut die Erlebnisse von gleichgesinnten zu lesen ,es hilft dabei das erlebte zu verstehen ,darüber zu schreiben ohne für ,,nicht ganz richtig ,, erklärt zu werden .
      Haben Sie Dank .

    • Bärbel Schäfer Hoepfner

      Liebe Christine ,auch Ihr Erlebnis berührt , Ihre Worte sind ergreifend .
      Vielen lieben Dank

  • Nicole Havas

    Guten Morgen
    Ich bin Nicole und arbeite für die Firma Havas, für ein Projekt suchen wir Menschen wie Sie, die eine Nahtoderfahrung hatten:

    Wir suchen Menschen, die einmal kurz klinisch tot waren, und es wieder zurück geschafft haben.

    Sind Sie daran interessiert, Ihre spezielle Erfahrung im Rahmen einer kleinen, feinen Kampagne als Geschichte dokumentarisch zu veröffentlichen? Für uns steht die Frage, wie dies ihr Verhältnis zum Leben und zur Zeit verändert hat, im Vordergrund. Und mit der Kampagne möchten wir andere auf diese Art von Erfahrungen sensibilisieren.

    Natürlich sind wir uns des erforderlichen sorgfältigen Umgangs mit diesen höchstpersönlichen Informationen bewusst und versichern Ihnen, jegliche Daten vertraulich zu behandeln und nur im Rahmen dieser Kampagne zu verwenden.

    Ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen und selbstverständlich stehe ich auch für jede Art von Rückfragen zur Verfügung.
    Nicole Schwegler: nicole.schwegler@havas.com

    Herzlichen Dank und liebe Grüsse
    Nicole Schwegler

  • Priska Hitz

    Guten Tag

    Meine NTE habe ich unter https://www.crea-motion.ch/2015/08/wesen-aus-licht-liebe/ (Wesen aus Licht & Liebe) veröffentlicht.

    Ausserdem passend zu meiner Geschichte noch die ergänzenden spirituellen und psychischen Erfahrungen unter https://www.crea-motion.ch/tag/selbsterkenntnis/ (Selbsterkenntnis)

    Der Blog hat mir geholfen einiges für mich aufzuarbeiten. Es dauerte jahrzehnte bis ich akzeptieren konnte, was damals passierte. Zumal ich damals weder von der Lehrperson noch von meinen Eltern wirklich erst genommen wurde, ganz nach dem Motto: das Kind hat zu viel Fantasie! Heute kann ich zu meiner Wahrnehmung der Anderswelt stehen und die damit gewonnene persönliche Freiheit nutzen. Denn ich weiss, dass es nicht nur eine Realität gibt!

    Herzlichen Gruss
    Priska

    • Bärbel Schäfer Hoepfner

      Wahnsinn ,wenn man ihr Erlebnis liest kann man sich als vorstellen und steht es vor seinem geistigem Auge .
      Schlimm das weder Lehrer noch Eltern sie ernst nahmen .Ich war bei meinem Erlebnis über 20 ( heut 52 ) und empfand es als furchtbar das mich keiner verstanden hat.
      Wie schlimm müssen sie sich da als Kind gefühlt haben.Ich wünsche Ihnen alles gute und vielen Dank das wir an Ihrem Erlebnis teilhaben durften

  • Ainhoa Müller

    Guten Tag
    Meine Kollegin und ich würden eine Vertiefungsarbeit über Nahtoderfahrungen schreiben. Da uns dieses Thema sehr interessiert. Würden wir gerne mit Personen die eine Nahtoderfahrungen eine Umfrage machen. Währe sehr froh für Rückmeldungen. Die Umfrage könnte man im Internet ausfüllen. Wenn es gehen würde eine E-Mail Adresse hinterlassen.
    Grüsse Ainhoa, Lena

  • Bärbel Schäfer Hoepfner

    Ich habe 1993 eine solche Erfahrung sammeln müssen ,oder soll ich besser sagen dürfen.
    Wir haben nun 2017 und mit niemand konnte man darüber reden .
    Immer wieder sehe ich die Bilder vor mir und schweige .
    Gibt es Gleichgesinnte ???
    Über sowas kann man nur mit Leuten reden ,die wissen und verstehen wovon man spricht , alle anderen erklären einen für verrückt oder ziehen es ins lächerliche .
    Nie fühlte man sich freier ,ruhiger und zufriedener als in diesem Moment und ich weiß nicht wie es anderen geht aber ich habe keine Angst vor dem Tod und vor dem Sterben weil ich weiß wie befreiend und schön ,ja ich sage schön ,.das ist.
    Man steht bzw schwebt wenige cm über dem Boden ,neben sich ,schaut sich selbst an ,sieht wie man so als lebloser Körper da liegt und starrt sich selbst in die Augen ,man nimmt Abschied von seiner Hülle und fühlt sich komischer Weiße gut dabei .und auch die hülle scheint entspannt und zufrieden zu sein.
    Eine kleine Drehung ,dann ist man plötzlich woanders ,eine Höhle ,ein Eingang ,anfangs weit mit unbehauenen Steinen die dann immer mehr behauen sind und die Höhle gleicht ,je weiter man hinein geht ,einem Tunnel .
    Rechts und links sind so eine Art Nischen ,die ersten ,wie alle ,schwach beleuchtet aber leer ,dann eine mit einem weiß grünem Blumengebinde umrandet ,und leer bis auf ein Namenschild ,auf dem ich erschrocken meinen Namen lese .
    In den anderen sind Menschenkörper zu sehen
    Man sieht Menschen wieder an die man schon seit Jahrzehnten nicht mehr oder selten gedacht hat ,Menschen mit denen man Tage vorher noch sprach und die kurz darauf verstarben und jetzt glaubt man ihnen zu folgen.
    Jeder sah aus wie zu Lebzeiten aber keiner sprach auch nur ein Wort .
    Kennt das jemand ????
    Bei Interesse an Gesprächen und Austausch des erlebten bitte gern Kontakt zu mir auf nehmen .
    Danke

    • Franz Dschulnigg

      Sehr geehrte Frau Schäfer
      Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrung niedergeschrieben haben, sie ist sehr eindrücklich. Ich hätte in dieser Sache noch eine Anfrage, sie ist aber eher persönlicher Natur. Bitte schreiben Sie mir doch kurz Ihre Mailadresse auf fra.dsc@gmail.com. Vielen Dank.
      Freundliche Grüsse
      Franz Dschulnigg

      • Bärbel Schäfer Hoepfner

        Vielen Dank ,es sind Erfahrungen die einfach immer da sind ohne zu verblassen .
        Anderen scheint es ebenso zu gehen . Wenn man wieder ,,zurück ,, kommt ist man irgendwie durcheinander ,man versteht nicht was eben geschah .

      • Bärbel Schäfer Hoepfner

        Sehr geehrter Herr Dschulnigg,
        Bitte entschuldigen Sie mein spätes antworten .
        Es tut mir leid aber aus irgendeinem mir nicht klarem Grund habe ich Ihre Zeilen eben erst gelesen .
        Sie müssen sich nicht bedanken weil ich mein Erlebnis niederschrieb,viel mehr hab ich zu danken.
        Zu danken dafür das es diese Seite gibt ,diese Seite auf der sich Menschen treffen und austauschen können über ihre Begegnung mit der letzten Seite im Buch des Lebens ,mit der letzten Seite die jene hier vereinte nicht umblättern konnten ,sollten ,durften ,um ihr Buch für immer zu schließen.
        Vielleicht weil Sie noch zu jung waren ,weil sie auf der Erde noch eine Aufgabe zu erfüllen haben ,vielleicht auch nur weil das Schicksal es so wollte.
        Eine Sache aber ist bei uns allen gleich ,wir durften etwas erleben ,etwas sehen ,was nicht jedem möglich ist und was uns verändert hat,uns bewegt und uns fragen lässt warum musste ich wieder umkehren ,

    • Jan van Ditzhuyzen

      Sehr geehrte Frau Schäfer

      Mein Name ist Jan und ich arbeite für den Radiosender Kanal K. Als ich ihre Geschichte las. war ich fasziniert. Ich würde sehr gerne mit ihnen in Kontakt treten, denn ich würde sie gerne zu einem Talk einladen.

      Bitte melden sie sich doch bei mir per mail unter: j.ditz.kanalk@gmx.ch

      Freundliche Grüsse

      Jan v D

      • Bärbel Schäfer Hoepfner

        Lieber Jan , ihr Angebot ehrt mich aber ich bin nicht der Typ Mensch der sich in solcher Öffentlichkeit wie einem Radio oder Fernsehsender wohlfühlt
        In einem kleinem Kreis Gleichgesinnter bin ich besser aufgehoben .
        Trotzdem vielen Dank lieber Jan v D.
        Ich bitte um Verständniss

    • Daniel

      Hatten sie auch den Wunsch dorthin zurückzukehren ? ich weiss, es tönt blöde, aber ich wünschte mir ich wäre dort. Nicht dass ich suizidgefährdet wäre, aber es wäre mir egal dort zu sein….

      • Bärbel Schäfer Hoepfner

        Ja ,komischer weiße schon .
        Es war alles so ruhig , angenehm friedlich , man versucht später darüber zu reden und findet einfach niemand der das versteht ,also schweigt man . Und ich für mich habe festgestellt das man in massiven Stress Situation automatisch dahin zurück möchte ,weil man sich da so gelöst und irgendwie sicher gefühlt hat wie nie im Leben

        Am 22.01.2018 15:43 schrieb “Disqus” :

        • Daniel

          ist bei mir genau so. bei mir ist es jetzt 6 Monate her, meinen sie das Gefühl lässt einmal nach ? der Wunsch dorthin zurück zu kehren?……… ich hab erlebt dass es 2 Phasen gibt, erstens dass das sterben das individuell ist, dann diese klare Linie, wo der Tod beginnt und den viele gleich erleben. …. Mein sterben war schrecklich, (der Hund war 75kg) bis zur besagten Linie, dort drüben war alles nur gut, gut zu gehen, gut wie es war, ruhig………. ich weiss nicht ob Segen oder fluch das erlebt zu haben, manchmal zweifle ich, dann hab ich angst, dann wünschte ich mir der Hund hätte es zu ende gebracht… hin und her, rauf und runter …… und immer diese grosse frage: nimmt das einmal ein ende ?

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Bei mir hat es nie wirklich aufgehört nur der Wunsch war mal stärker und mal schwächer vorhanden

            Am 23.01.2018 08:52 schrieb “Disqus” :

          • Daniel

            Herzlichen dank für die Antwort, das hilft. Darf ich noch was fragen?…mir kommen die tränen wenn ich daran denke… jetzt… beim Autofahren… wenn ich alleine bin… hatten sie das auch ? hört das auf ?… ich bin über 50, das möchte ich nicht

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Beim Autofahren sollten sie nicht schreiben ,lieber Daniel.
            Sie können alles fragen ,wir sind alle betroffene und sitzen im selben Boot .
            Selten bin ich da am weinen ,weil man sich immer zurück hält da ja keiner was merken soll ,es versteht einen ja doch keiner.
            UmSo wichtiger ist es das wir betroffen uns darüber unterhalten können l
            Ich bin auch schon 52 und war Anfang 20 als es passierte und es ist immer noch wie gestern .

          • Daniel

            Wissen sie, ich bin aus der Kirche ausgetreten, bezeichne mich eher als Atheist, dann sehe ich die andere Seite, spüre diese, weiss dass einmal was sein wird… ich spreche nicht mal mit meiner frau darüber, mir fehlen auch die richtigen worte. Um sowas zu beschreiben ist unsere Sprache zu armselig. Umso mehr tut es gut dass ich diese seite gefunden habe

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Auch rede mit meinem Mann nicht darüber und bin froh darüber das es diese Seite ,auf die ich durch Zufall gestoßen bin ,gibt.Es ist schwer jemand zu finden , mit dem man darüber reden kann ,das verstehen nur die Leute die soerwas erlebt haben nur leider steht das bei keinem auf der Stirn

            Disqus schrieb am Do., 25. Jan. 2018 um 09:49:

          • Daniel

            Endlich jemand der mich versteht, jemand der zuhört und weis was war… DANKE Bärbel Schäfer Hoepfner

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Daniel ,sie brauchen nicht Danke sagen .Ich verstehe was sie meinen .Ich denke allen die soetwas erlebten geht es ähnlich .Wir können uns nach Jahren noch genaustens an alles erinnern als wäre es gestern geschehen und doch können wir es nicht fassen ,nicht begreifen und nicht zu Papier bringen ,es ist als wäre es in uns eingeschlossen und nur für uns greifbar.Versuche darüber zu reden scheitern weil Menschen die nicht ähnliches erlebt haben ,einfach nicht fähig sind das zu verstehen ,nicht wissen wie sie mit solchen Informationen umgehen sollen .
            Um so wichtiger ist es das es diese Seite von und für Gleichgesinnte gibt .

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            75 kg ,ein relativ großes starkes Tier . evl.ein Rottweiler Rüde .
            Das muss eine gefühlte Ewigkeit gedauert haben und schmerzhaft gewesen sein .
            Bei mir war es ein Auto das mich als Füßgänger erfasst hat.
            Wie gehen Sie heute mit Hunden um ?
            Wie haben Sie das bisher verarbeitet ,ich stelle mir das bedeutend schwerer als bei mir vor .

          • Daniel

            war eine Deutsche Dogge… hab aber “nur” innere Verletzungen. habe in 10 tagen Schulter-OP. Äusserlich bin ich ok, (einer der wenigen) innerlich sieht es übel aus. ich wusste die ersten 2 Wochen z.b. nicht wo warm und kalt wasser ist, schuhe binden wusste ich nicht, hab tagelang Löcher in die Luft gestarrt, war da und doch weg…. wir haben selber 2 Hunde, das geht, möchten aber nach diesen keine mehr. Anders siehts bei anderen Hunden aus. Ich hab panische Angst davor. Bin beim Psychiater, traumatherapie

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Ohweh , das ist verdammt heftig . ,, Nur ,, innere Verletzungen , ich würde sagen du hast Galgen Humor.
            Ich hoffe und wünsche das die Trauma Therapie hilft .
            Wie weit willst du bei der Therapie gehen ,normal kommt man nach gefühlter Unendlichkeit an den Punkt wo man sich dem Angstobjekt, bei dir einer Dogge , gegenüberstellt ,ähnlich wie bei einer Phobie. Ich wäre da nicht stark genug dafür ,nach so einem Erlebnis.
            Das war eine sehr schwere Zeit für dich und deine lieben

          • Daniel

            Galgenhumor hilft ;)…. einer Dogge stellen als Therapie ? … ich möchte mich vorläufig für die Diskussion bedanken, nach der PO am kommenden Montag werde ich 2 Monate krankgeschrieben. ich melde mich nachher wieder auf dieser Seite. Bärbel Schäfer = Danke für die Diskussion 😉

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Lieber Daniel , ich wollte Sie auf keinen Fall verärgern und hoffe das meine Frage Sie nicht verletzt hat.
            Ich wünsche Ihnen für Ihre OP von ganzem Herzen alles erdenklich Gute und würde mich freuen bald wieder etwas von Ihnen zu lesen.

          • Daniel

            nein, alles bestens :)… nicht verärgert oder verletzt :)… ich schreibe während der Arbeit, zu Hause will ich nicht. Das schreiben tut gut und hilft, auch wenn die Bilder dann wieder hochkommen… Also, ich melde mich wenn ich wieder Arbeite, 6-8 Wochen zu Hause sind auch schön 😉

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Geht mit ähnlich ,mir tut es auch gut wenn man sich austauschen kann ,ist fast schon wie eine kleine Therapie.
            Viel Erfolg bei der OP und schnelle Genesung .

          • Daniel

            Sorry, meine Antwort liest sich als sei ich verärgert, ist aber nicht der fall ! ist nur unglücklich formuliert. Entschuldigung Bärbel 🙂

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Kein Problem ,mußt dich nicht entschuldigen . Manchmal ist man beim schreiben so mit der Situation und den wieder auftauchenden Bildern beschäftigt das uns die Wortwahl etwas schwer fällt und leicht unglücklich ankommt .
            Egal wichtig ist das es uns gut tut und wir dadurch ein Stück verarbeiten können

          • Daniel

            Das schlimme ist … das tägliche erleben dieses Angriffs, die Alpträume, die Flaschbacks………….. das andere ist: der blick nach drüben, dafür bin ich dankbar, denn ich weiss nun dass es das gibt 🙂 … so hat alles 2 seiten ….

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Alpträume , habe ich zum Beispiel keine mehr ,das war nur in der Anfangszeit so .
            Das komische darin ist man erlebt alles immer und immer wieder in diesen träumen nur dann wenn man an dem Punkt kommt wo man din andere Seite sehen sollte sitzt man schweißgebadet im Bett und ist wach .ich habe die andere Seite nie wieder sehen können.

          • Daniel

            Ob meins schrecklicher war als ihres denke ich nicht. Das wissen zu sterben ist das schreckliche… wie lange es gedauert hat weiss ich nicht mehr, diese Erinnerung ist weg,

          • Bärbel Schäfer Hoepfner

            Als ich auf der Straße lag und das Gefühl hatte ….Innere Verletzungen im Bauchraum ,schmerzen , ich wollte aufstehen ,es ging nicht ,sich nicht bewegen können …. Jetzt geht es dem Ende zu ,es ist gleich vorbei ,war ich plötzlich ganz ruhig ,ich hatte keine Panik ,keine Angst ,dann bin ich weggetreten .

      • Bärbel Schäfer Hoepfner

        Auch ich denke nicht daran ,Selbstmord zu begehen und dennoch wünsche ich mich regelmäßig dahin zurück .Nein lieber Daniel es tönt nicht blöd denn Menschen die solch eine Erfahrung gemacht haben wissen wovon sie schreiben.
        Blöd ist das für die Leute die das nicht kennen ,nichts von dem was wir sagen verstehen und uns immer Gegenzug für Fantasten und Spinner halten .
        Das ist der Grund warum man schweigt . ( zumindest bei mir )
        Wie verarbeiten sie das bzw wie gehen sie mit dem erlebten um .
        Was genau haben sie erlebt .
        Ich für meinen teil bin froh hier auf Menschen zu treffen die ähnliches erlebt haben ,gemeinsam ist es für jeden leichter denke ich .

  • Roland Schneider

    Ich habe das Licht auch gesehen. Die absolute Ruhe und die Zufriedenheit die davon ausgeht ist nicht von dieser Welt. Ich sah also in das Licht, stand aber genau auf der Schwelle zwischen Leben und Tod. Die Anziehungskraft dieses Vollkommenen und wunderschönem Etwas bleibt mir unvergesslich. Ich hatte die freie Wahl mich dem hinzugeben oder hier zu bleiben. Das war keine einfache Entscheidung. Vom Sterben habe ich immer noch Angst, aber nicht mehr vom Tod oder der Erlösung.

    • Daniel

      ich stand davor, vor dem licht oder “loch im raum-zeit” alles ist da nur GUT….. ich spürte, ein gefühl, was auch immer …. es ist zu früh…. ich durfte nicht rein……….. sorry ich kanns nicht in worte fassen, mir kommen die tränen…….

  • Daniel

    Was mich sehr beschäftigt ist, dass ich nicht rein durfte ins licht. Das Gefühl auf eine schreckliche art zu sterben, vor dem “eingang ” zu stehen, ins jenseits zu blicken wo alles gut ist, wie eine Konzentration aller guten dinge im leben, stille, wärme…. Perfektion….. und ich durfte nicht hinein weil es “zu früh” sei………ich weis nicht wie damit umzugehen…….. bin seit 6monaten in traumatherapie.